Über mein Tun und mich

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Coaching: Besser Schnell besser werden...

Coaching ist so individuell wie wir Menschen. Starr nach einer bestimmten Methode / Schule zu arbeiten, kommt daher für mich nicht in Frage. Meine Vorgehensweise ist integrativ (ganzheitlich), sie umfasst die Betrachtung des Menschen in seiner Gesamtheit, seinen Lebensweg und seine Entwicklungen, seinen aktuellen mentalen und körperlichen status, sein Wertesystem, seine Ziele und seine Lebensumstände (Familie, Beruf...). Ich arbeite vorzugsweise in intensiven Sitzungen und immer mit dem Ziel, Verbesserungen schnell zu erreichen.

Coaching ist nicht Psychotherapie!

Psychotherapie geht in der Regel von eingeschränkten Selbstmanagement-Fähigkeiten bzw. geistiger "Krankheit" aus, was sich natürlich auch in den Interventionen der verschiedenen Psychotherapieschulen widerspiegelt. Coaching dagegen setzt gesunde Selbstmanagementfähigkeiten grundsätzlich voraus. Coaching ist damit ein Beratungs- und Begleitungsprozess (keine Behandlung), der sich grundsätzlich auf Augenhöhe zwischen Coach und Coaching-Klient abspielen sollte.

Der Coach hilft dem Coaching-Klient durch Wissen, Erfahrung und als Dialog-Partner dabei, neue Perspektiven zu erlangen und die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zielgerichtet auf das Coaching-Ziel hin einzusetzen. Natürlich verbergen sich hinter dieser Beschreibung sowohl ein bestimmtes, aus Erfahrung optimistisches Menschenbild als auch einige grundlegende Überzeugungen darüber, wie Verhalten bei Menschen entsteht und wie es zu beeinflussen ist. Ich gehe stark davon aus, dass jeder Mensch die Lösungen für seine Herausforderungen in sich selbst trägt und dass es in der Beratung nicht darum gehen kann, Standardlösungen zu trainieren, sondern den individuellen Weg zur Zielerreichung und vermehrtem Lebensglück zu finden.

Individuell Ziele erreichen

Dabei sehe ich den Coaching-Klienten immer als zentralen Teil eines größeren Ganzen (Familie, Firma, soziales Umfeld, Gruppe, etc.), das bei der Bestimmung des geeigneten Weges zu berücksichtigen ist. Ich schaue also auf der einen Seite auf die Person, mit all ihren Fähigkeiten, Werten, Überzeugungen und ihrer unverwechselbaren Biographie und Persönlichkeit. Darüber hinaus sehe ich auch die sozialen Systeme in denen diese Person agiert und wirkt. Aus meiner Sicht ist dieser Ansatz bspw. durch Steve DeShazer und Insoo Kim Berg anschaulich beschrieben worden, die als mit die Ersten einen in sich stimmigen Ansatz entwickelt haben, der u.a. auf folgenden Grundprinzipien beruht:

  • Viele Probleme entstehen im Zusammenhang menschlicher Interaktion und werden durch sie auch aufrechterhalten. Die Lösungen bestehen darin, die Interaktionen im Kontext der jeweiligen situativen Rahmenbedingungen zu verändern.
  • Aufgabe der Beratung ist es, den Klienten zu helfen, etwas anders zu machen, ihr Interaktionsverhalten und /oder ihre Interpretationen des Verhaltens oder der Situation so zu verändern, dass sich eine Lösung entwickelt.
  • Nötig ist oft nur eine kleine Veränderung. Deshalb genügt es in vielen Fällen, wenn das Ziel eher klein und bescheiden ist, denn:
  • Eine Veränderung in einem Teil des Systems führt stest zu Veränderungen im ganzen System.
  • Ursachen, nicht Symptome "behandeln".

Ein Nebeneffekt dieses Ansatzes ist es, das Coaching-Prozesse in der Regel deutlich kürzer ausfallen, als bei anderen Ansätzen. Gerade durch die Erfahrung, dass eine kleine Veränderung oft durchaus ausreichen kann, um eine Situation grundsätzlich zu verbessern, zielt man auf Veränderungen, die schnell erreicht werden können. Damit wird Coaching nicht zu einer dauerhaften Begleitung des Coaching-Klienten, sondern zu einer Art Zündfunken für die selbstgesteuerte Entwicklung des Coaching-Klienten. Immerhin geht es im Coaching i.d.R. um gesunde, kompetente und intelligente Erwachsene, und nicht um den Aufbau einer dauerhaften und schnell durch (gegenseitige...) Abhängigkeit geprägten (Geschäfts-) Beziehung.


Wichtig: Ich behandele keine Krankheiten, verschreibe keine Medikamente und gebe keine Heilungsversprechen ab. Ich beziehe aber sehr wohl die möglichen Ursachen von körperlichen Beeinträchtigungen und deren Folgen (z.B. Stress) in das Coaching mit ein. Die Zusammenarbeit mit z.B. Ärzten, Heilpraktiker usw. begrüße ich sehr und lebe diese, bspw. in Form bestehender und willkommener neuer Kooperationen.

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