"... und dann ging gar nichts mehr!"


Raus aus dem

Burnout


Frühzeitig erkennen - wirksame Hilfe finden

Einfacher als erwartet

Eine deutliche Veränderung schon nach dem ersten Gespräch? Ein absehbarer Lösungsweg auch ganz ohne Medikamente oder jahrelange Therapie? Viele Klienten haben diese Erfahrung inzwischen gemacht, leider oft erst nach umfangreichen und kostspieligen Therapiekarrieren.

Worum geht es hier?

Auf dieser Seite erkläre ich, was Burnout eigentlich ist, wie man Vorzeichen früh erkennen kann und wie es gelingt, wieder zu mehr Lebensfreude, Gesundheit und neuer Leistungsbereitschaft zu finden. Dazu gehört natürlich auch, einem erneutes "Ausbrennen" wirksam vorzubeugen.

Darüber hinaus stelle ich mich kurz vor und erläutere, auf welche Weise vielen Betroffenen - oft erstaunlich schnell - eine Rückkehr in ein ausbalanciertes Leben gelungen ist.

Jeder Fall ist anders

So vielfältig wie das Zusammenwirken der vielfältigen Ursachen sind auch die Wege, die aus dem Burnout herausführen sollen. Da in fast allen Fällen körperliche, mentale, und emotionale Beschwerden aus den verschiedensten, oft schwer zu erkennenden Ursachen resultieren, und sich nach dazu gegenseitig verstärken können, gilt es die wichtigsten Faktoren zu erkennen, um wirksam die Grundlage und Kraft zu schaffen, auch die anderen Co-Faktoren mit in ein neues, gesunderes Gleichgewicht zu bringen.

Burn-Out Syndrom

Ausgebrannt, überfordert, antriebslos, gestresst und genervt. Ohne Gegenmassnahmen irgendwann körperlich am Ende, arbeitsunfähig und nicht mehr sozial- oder familienkompatibel...

Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Syndrom. Vielfältige Ursachen und höchst unterschiedliche Symptome machen nicht nur eine klare Diagnose schwer, sondern führen zu einer Unzahl an Meinungen, Therapievorschlägen, und fordern vom Betroffenen die unterschiedlichsten Konsequenzen: Also mehr Forderungen an den schon Überforderten...

Informationen beschaffen und auswerten, Rat von Ärzten, anderen Betroffenen, Therapeuten usw. einholen, Bücher lesen, Kurse besuchen, Übungen erlernen, allerhand Lebensumstellungen inkl. Ernährung... So wichtig diese Punkte sein mögen, all das ist vom Betroffenen oft kaum leist- oder organisierbar und erhöht das Stresslevel nur noch mehr. Die Frage was hilft, ist dabei ganz einfach zu beantworten: Eben unmittelbare Hilfe und Unterstützung in allen relevanten Bereichen.

Natürlich ist es möglich, auch auf sich allein gestellt aus dem Burnout wieder herauszufinden. Die Erfahrung zeigt aber, dass dieser Weg erheblich langwieriger und von vielen Umwegen und oft auch Enttäuschungen geprägt wird. Burnout kann man eben nicht wie eine Krankheit behandeln, indem man einfach eine Pille einwirft.

Das sollte man wissen

Je früher sich Betroffene kompetente Hilfe suchen, desto besser lassen sich Langzeitprobleme vermeiden, also schon bei Verdacht gilt: Abklären lassen.

Burnout begint zumeist langsam, kann sich aber ohne Gegenmassnahmen zu einer schwersten Beeinträchtigung entwickeln, die die Arbeitsfähigkeit, das familiäre Umfeld und in vielfältiger Form die Gesundheit massiv bedrohen kann.

Jeder Fall ist anders, so dass es eines geschulten Blickes und eines hohen Masses an Empathie und Verantwortungsgefühl bedarf, die individuelle Situation in allen relevanten Facetten zu verstehen und hilfreich in die komplexen Zusammenhänge einzugreifen.

Betroffene sind nicht nur überarbeitete Top-Manager. Kinder bekommen immer öfter die Diagnose Burn-out Syndrom, betroffen sind besonders alleinerziehende Mütter und Frauen in sozialen Berufen. Es sind Studenten, Schüler und sogar Rentner: Burnout kennt keine Alters- oder Geschlechtergrenzen und es trifft arme Menschen ebenso wie wohlhabende.

Was ich tue

Ich arbeite schon mein gesamtes Berufsleben lang intensiv mit Menschen: Seit mehr als 25 Jahren bin ich in verschiedensten Branchen und in unterschiedlichen Funktionen damit befasst, zu führen, motivieren, auszubilden, zu unterstützen...

In dieser Zeit hatt ich immer wieder - und zunehmend in den letzten 10 Jahren - mit der Tatsache zu tun, dass fähige, motivierte und eben normale Menschen wie du und ich an ebendiesem Punkt angelangt sind, an dem sprichwörtlich "nichts mehr geht". Ich habe die Auswirkungen auf Karrieren und Familien miterlebt, und auch wie Unternehmen durch fehlende oder beeinträchtigte Mitarbeiter in Schieflage gerieten.

Spätestens seit ich selber vor einigen Jahren betroffen war, und sich ähnliche Fälle im privaten wie beruflichen Umfeld auch weiterhin zeigen, entschied ich mich, die effektive Hilfe für Burnout-Betroffene mit in den Mittelpunkt meines Tuns zu stellen. Karrieren zu begleiten und zu Fördern ist eine tolle Aufgabe gewesen, mein jetziger Beruf - und als solchen empfinde ich es total - empfinde ich aber als noch wichtiger.

Was bedeutet das konkret?

Auf komplexe Fragen gibt es nur dann einfache (=schnelle und effektive) Antworten, wenn die vielfältigen und individuellen Zusammenhänge richtig erkannt werden. Ein hohes Maß an Empathie, sowie Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen (Gesundheit, Psychologie, Wirtschaft...) sind erforderlich, um wirksame Hilfe zu leisten. Ich arbeite in einem Netzwerk mit Psychologen, Ärzten, Heilpraktikern, Ostheopathen usw. das ich jederzeit hinzuziehen kann. Meine Aufgabe ist es, schnelle Verbesserungen zu ermöglichen, die dem Betroffenen die Kraft geben, gute Entscheidungen zu treffen und seine Balance zu finden.

Burnout-Coaching

Wie kann diese Hilfe aussehen? Für eine Betroffene habe ich auch schon mal Taxifahrer für die beiden Kinder gespielt und den Kühlschrank gefüllt. Das klingt vielleicht banal, war aber in jenem Moment die bestmögliche Hilfe und voraussetzung für das eigentliche Coaching. In der Regel führe ich aber Gespräche, helfe zu klären und zu verstehen, vermittle das erforderliche Wissen zur Selbsthilfe und modelliere eine für den individuellen Fall passende Strategie. Ich begleite den gesamten Prozess so weit es eben erforderlich wird. Ein Standardvorgehen, oder eine Standardtherapie schliesst sich m.E. aus. Ich mache auch keine Termine in der Art "1x pro Woche 45 Minuten". Nach meiner Erfahrung ist dies ineffektiv und verzögert den Prozess.

Am Wirksamsten ist das persönliche Coaching, ich habe aber auch Klienten mit denen die Zusammenarbeit via Telefon oder Videokonferenz erfolgt, wenn das persönliche Kennenlernen erst einmal erfolgt ist: Die Chemie sollte schon stimmen.

  • Vorurteile

    "Einfach nur zu viel gearbeitet"

    So einfach ist es nun wirklich in den seltensten Fällen. Überarbeitung und Überforderung am Arbeitsplatz gehören zwar zu den klassischen Ursachen, werden aber praktisch ausnahmslos von den unterschiedlichsten Co-Faktoren begleitet, die in vielen Fällen gar nicht offensichtlich sind, aber unter Umständen zum Gesamtbild des Zustandes sehr maßgeblich beitragen. In der Regel reicht eine "einfache" Reduktion des Arbeitspensums oder eine kurze Auszeit daher nicht dauerhaft aus.

    "Nur wer gebrannt hat, kann auch ausbrennen"

    Diese quasi Adelung des Betroffenen als überfleissige Biene mag als Stammtischetikett taugen, tausende Betroffene, die vielleicht keine übermässiges Arbeitsbelastung tragen und aus anderen Gründen "ausbrennen", zeigen aber ein anderes Bild.

    "Burnout trifft nur Sensibelchen"

    Völlig abwegig. Natürlich sind die Belastbarkeitsgrenzen der Menschen ebenso unterschiedlich, wie die Menschen selbst. In den Burnout zu rutschen hat aber mit Schwäche oder übermässiger Sensibilität nichts zu tun.

© 2010 - 2018 Achim Schwenkel - Alle Rechte vorbehalten | Impressum